BaFin erteilt die Freigabe für diesen Fonds. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat die sog. Gestattung zur Veröffentlichung der Verkaufsprospekte erteilt.
Initiator:
Vevis GmbH
Produkt (Titel):
Vevis Alpha Patentfonds Nr. 3
Mindestbeteiligung:
10.000 Euro (+ 5% Agio) 100% zzgl. 5% Agio nach Beitritt - Als Frühzeichnerbonus erhalten Anleger bis zum Erreichen des Mindestzeichnungskapitals von 5 Mio. Euro (Realisierungsschwelle) eine Verzinsung von 4% p.a. auf ihren jeweiligen auf das Konto der Fondsgesellschaft eingegangenen Einzahlungsbetrag.
Geplante Laufzeit:
Die Laufzeit der Fondsgesellschaft endet grundsätzlich am 31.03.2014, wenn das Genussrecht bis zu diesem Zeitpunkt vollständig veräußert, eingezogen oder zurückgezahlt ist. Falls die Beendigung der Laufzeit der Fondsgesellschaft am 31.03.2014 für die Anleger wirtschaftlich schlechterdings unvernünftig sein sollte, kann die Geschäftsführende Kommanditistin die Laufzeit der Fondsgesellschaft bis zur vollständigen Veräußerung, Einziehung oder Rückzahlung des Genussrechts verlängern.
Ausschüttung:
Ab dem Jahr 2011 sind Rückflüsse an die Anleger in Höhe von mindestens 7% der jeweiligen Einlage geplant. Wenn die Prognosen des Fonds eintreffen, können die Anleger bei mittlerer Prospekterwartung mit einem durchschnittlichen jährlichen Wertzuwachs pro Jahr (ROI) von ca. 14,4% nach Steuern (gemäß IRR). Patentinhaber werden durchschnittlich mit ca. 50% am Verwertungserlös des jeweiligen Patentes bzw. der jeweiligen Patentfamilie beteiligt. Aus dem verbleibenden Verwertungserlös wird rechnerisch am Ende der Fondslaufzeit im Zusammenhang mit der Liquidation sowohl das eingesetzte Kapital zurückgeführt als auch ein resultierender Überschuss im Verhältnis 75% für die Fondsgesellschaft(er) und 25% für das Management verteilt.
Steuerliche Situation:
Die Fondsgesellschaft ist als vermögensverwaltende Personengesellschaft konzipiert, die sowohl aus den Rückflüssen auf das Genussrecht als auch aus der Anlage der Liquiditätsreserve Einkünfte aus Kapitalvermögen erzielt. Es ist geplant, dass die Rückflüsse an die Fondsgesellschaft auf das Genussrecht ausschließlich aufgrund der Veräußerung von Teilgenussrechten nach Ausübung des Andienungsrechts erfolgen. Die laufenden Einkünfte werden auf der Ebene des Anlegers nach dem sogenanntes Halbeinkünfteverfahren versteuert. Gewinne aus der Veräußerung von Genussrechten, die nach dem 31.12.2008 erworben werden, sollen unabhängig von der Beteiligungshöhe und Haltedauer steuerpflichtig werden. Danach wären Gewinne aus der Veräußerung des vor dem 31.12.2008 erworbenen Genussrechts bzw. der Beteiligung an der Fondsgesellschaft bei einer Beteiligung von unter 1% und einer Haltedauer von mehr als einem Jahr steuerfrei.
Management:
Im Einzelnen wurden als Kompetenzpartner für die technische Durchführung der Identifikation, Bewertung, Selektion und Verwertung von Patenten für die Fondsgesellschaft unter den möglichen Alternativen das Steinbeis-Beratungszentrum Mergers & Acquisitions und das Steinbeis-Transferzentrum Technologiebewertung und Innovationsberatung (TIB) ausgewählt.
Investitionsgegenstand:
Das Konzept des Beteiligungsangebotes nutzt die positiven Effekte der Risikostreuung. Diese werden dadurch erreicht, dass aus 2.500 Patenten bzw. Patentfamilien, die aus einer Grundgesamtheit von 75.000 herausgefiltert wurden, diejenigen 10% für die Verwertung ausgewählt werden, die den höchsten Verwertungserlös erwarten lassen. Dadurch soll eine Branchen- und Technologiemischung erreicht werden. Die Alpha Gasser Patentverwertungs KG koordiniert den kompletten Prozess und ist weiterhin verantwortlich für Deskresearch, interne Analyse von Patenten, die Verwaltung und die Koordination von österreichischen und schweizerischen Patenten.
Finanzierung:
Auf Fonds-Ebene handelt es sich um einen reinen Eigenkapitalfonds.